44H-HCS
Das Verfahren
Die Beaufschlagung der Werkstücke erfolgt bei maximalem Luftvolumenstrom und hoher Luftgeschwindigkeit (> 800 km/h), wobei Reinigungsmedium in kleinen Mengen in die Luft eingedüst wird. Als Reinigungsmedien dienen wässrige Reiniger oder auch andere in der Produktionslinie verwendete Medien, z. B. Schleiföl. Verunreinigungen werden bestmöglich entfernt. Die eingesetzte Luft wird im Kreislauf geführt. Dadurch entsteht keine Abluft. Mit einem selbst reinigenden Filtersystem wird die Luft im Vollstrom gefiltert. Ölhaltige Abluft wird über einen speziell entwickelten elektrostatischen Filter gereinigt und kann direkt in die Produktionshalle geleitet werden. Für komplexe Werkstückgeometrien ist eine gezielte Nachbehandlung mit Drucklufteinheiten möglich. Ein integriertes Kühlaggregat sorgt für die notwendige Abgabetemperatur.
Einsatzfälle
- Nocken- und Kurbelwellen
- Pleuel
- Zylinderköpfe
- Kurbelgehäuse
- Getriebeteile wie Zahnräder, -wellen etc.
Die Vorteile
- Besonders effizientes Reinigungsergebnis bei minimaler Verfahrenstechnik
- Reduzierung der Investitions- und Betriebskosten
- Universelle Einsatzmöglichkeit als Kammer-/Durchlaufreinigungsanlage
- Reduzierung des Platzbedarfs
- Korrosionsschutz der Werkstücke durch minimalen Einsatz von in der Produktionslinie verwendeten Ölen zur Abreinigung
Die Bauweise
- Die modular konzipierte Anlage besteht aus standardisierten Baueinheiten.
- Das komplette Gehäuse ist in Edelstahl ausgeführt.
- Die Verkleidung und vollständige Kapselung der Anlage garantieren einen Lärmpegel von unter 78 dB(A).
- Die gesamte Steuerung ist in die Anlage integriert. Dies erlaubt eine Vorinbetriebnahme in unserem Werk und beschleunigt die Inbetriebnahme beim Kunden.
- Das Reinigungssystem und alle Aggregate sind gut zugänglich. Optimale Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen sind dadurch gegeben.
- Die Anlage lässt sich problemlos in bestehende Produktionsabläufe integrieren.

