Chlorkohlenwasserstoffe – die starken Entfetter
Die Reinigung mit chlorierten Lösemitteln zählt zu den klassischen Verfahren in der industriellen Teilereinigung. Ihr Erfolg basiert auf folgenden Eigenschaften:
- Sehr gute Entfettungswirkung
- Geringe Oberflächenspannung
- Schnelle Teiletrocknung
- Kein Flammpunkt
Zur Vermeidung einer Gesundheits- und Umweltgefährdung ist der Einsatz von Chlorkohlenwasserstoffen durch die 2. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) geregelt. Sie schreibt vor, dass die Reinigung in einer geschlossenen Anlage erfolgen muss, die gewährleistet, dass der Entnahmebereich erst bei einer Lösemittelkonzentration <1 Gramm pro Kubikmeter Luft freigegeben wird.
Mit der konkurrenzlosen, integrierten Prozessluft-Volumenverschiebung (PLV) stellen wir ein besonders effizientes und umweltverträgliches System für den komplett abluftfreien Betrieb von CKW-Reinigungsanlagen ohne Aktivkohlefilter zur Verfügung. Es bietet dem Anwender verschiedene Vorteile:
- Einsparungen bei den Betriebskosten
- Geringer Verbrauch von Stabilisatoren für das Lösemittel
- Keine anlagebedingten Unterbrechungen
Zur Gruppe der Chlorkohlenwasserstoffe zählen Perchlorethylen, Trichlorethylen und Methylenchlorid. In der Gefahrstoffverordnung ist Trichlorethylen seit Mitte 2002 als kanzerogen eingestuft und muss substituiert werden.
Durch die Auslegung für einen mehrstufigen Prozess – Reinigen, Spülen, Dampfentfetten und Trocknen – erfüllen sie auch Aufgaben in der Fein- und Feinstreinigung.









