(Only in german) Dürr Ecoclean lieferte 500ste Kohlenwasserstoff-Reinigungsanlage aus
03/30/2005
Geht es um industrielle Reinigungstechnik für anspruchsvolle Aufgaben, verlassen sich Anwender mit Vorliebe auf die Lösungen der Dürr Ecoclean GmbH Filderstadt. Daher verwundert es auch nicht, dass der Filderstädter Anlagenhersteller vor kurzem die 500ste Kohlenwasserstoff-Reinigungsanlage ausliefern konnte. Sie sorgt bei der Eisenhardt Metallteile GmbH für saubere Drehteile.
Der Einsatz nicht halogenierter Kohlenwasserstoffe ermöglicht hochwertige Reinigungs- und Entfettungsergebnisse. Auf diese Lösung zur effizienten und umweltgerechten Teilereinigung setzte auch die Eisenhardt Metallteile GmbH als sie eine vorhandene CKW-Anlage aus Altersgründen ersetzte. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellhofen fertigt hochwertige Drehteile für Benzin- und Diesel-Einspritzsysteme. Um die von der Automobilindustrie geforderten, hohen Reinheitsvorgaben zu erfüllen, entschieden sich die Verantwortlichen bei Eisenhardt für die Kohlenwasserstoff-Reinigungsanlage Compact 70C von Dürr Ecoclean. „Wir haben natürlich auch mit anderen Reinigungsanlagenherstellern gesprochen. Ausschlaggebend für den Zuschlag an Dürr Ecoclean waren einerseits die Reinigungsergebnisse bei den Probewaschungen und die guten Erfahrungen, die wir mit zwei anderen Anlagen dieses Herstellers gemacht haben. Andererseits spielten der gute Ruf des Unternehmens und die Tatsache, dass unsere Kunden ebenfalls mit Reinigungsanlagen von Dürr Ecoclean arbeiten, eine Rolle“, berichtet Geschäftsführer Holger Eisenhardt.
Auf hohe Reinheitsgrade und Durchsatz ausgelegt
Für den Anlagenbauer war dies der Auftrag für die 500ste Reinigungsanlage, die mit Kohlenwasserstoffen betrieben wird. Die speziellen Anforderungen des Drehteileherstellers konnten durch die modulare Bauweise der Anlage einfach erfüllt werden. Eine Vorgabe dabei war, dass das neue Reinigungssystem nicht mehr Aufstellfläche beansprucht als die zu ersetzende Anlage. Ausgestattet ist die Compact 70C von Eisenhardt mit drei Flutbehältern für die Reinigung, Feinstreinigung und Konservierung der Teile. Um sehr hohe Reinheitsgrade zu erzielen, wurden in die Arbeitskammer Einrichtungen für doppelseitiges Injektionsflutwaschen und für die Ultraschallreinigung integriert. Darüber hinaus verfügt das System über eine verstärkte Trocknung mit zweistufiger Vakuumpumpe. Sie ermöglicht die Reduzierung der erforderlichen Trocknungszeit und sorgt damit für einen beschleunigten Reinigungsprozess, was wiederum den Durchsatz der Anlage deutlich erhöht. Damit der Dreischichtbetrieb, in dem täglich bis zu 200.000 Drehteile gereinigt werden, nicht durch reinigungsbedingte Unterbrechungen gestört wird, ist der serienmäßigen Destillationseinrichtung ein automatischer, kontinuierlicher Ölaustrag ausgestattet. In diesem Modul wird das Kohlenwasserstoff-/Öl-Gemisch aus der Betriebsdestille aufkonzentriert. Der Kohlenwasserstoffanteil wird in den Reinigungsprozess zurückgeführt, während das abgeschiedene Öl automatisch aus der Anlage ausgetragen wird.
Umweltverträglicher Betrieb
„Wir erzielen heute mit Kohlenwasserstoff ein besseres Reinigungsergebnis als früher mit Perchlorethylen“, beschreibt Eisenhardt die Erfahrungen mit der neuen Anlage. Neben dem verbesserten Reinigungsergebnis hat die Umstellung von Lösemittel auf nicht halogenierten Kohlenwasserstoff zu einem umweltfreundlicheren Betrieb geführt. Und um auch hier das Maximum zu erreichen, wurde die Anlage zusätzlich mit einer Einrichtung zur Emissionsminderung ausgestattet. Sie gewährleistet, dass der ohnehin schon sehr geringe Anteil an Kohlenwasserstoff in der Abluft zurück gewonnen wird.
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